„Achtsamer und grenzachtender Umgang im Sport - Prävention sexualisierter Gewalt“ beim VfL – Ahaus

Achtsamer und respektvoller Umgang miteinander ist beim VfL Ahaus Teil des sportlichen Alltags. Hier begegnen sich viele Mitglieder jeden Alters, um gemeinsam Sport zu treiben.

In diesem Jahr rückt der Verein den Themenbereich von achtsamem Umgang speziell in den Fokus.

 

Mit einem Fortbildungsangebot für alle Trainer/innen, Sporthelfer und Übungsleiter wird Raum für respektvollen und achtsamen Umgang geschaffen. Dabei soll es um Leitlinien gehen, wie sich im Verein begegnet werden soll. Auf diese Art und Weise kann achtsamer Umgang entstehen und Prävention im Hinblick auf Grenzverletzungen betrieben werden.

Gemeinsam Neues zu lernen, Sport zu treiben und dabei Freude zu erleben, liegt dem VfL Ahaus sehr am Herzen. So ist es dem VfL Ahaus ein wichtiges Anliegen, dass sich alle Mitglieder willkommen, wohl und sicher fühlen. Selbstverständlich ist daher ein achtsamer Umgang untereinander unabdingbar. Dies ist im Alltag jedoch gar nicht immer leicht. Gerade im Sport geht es um Regeln und Rituale, die eine Norm festlegen, die für einige völlig in Ordnung und für andere bereits grenzwertig und verletzend sind. Um diesen Aspekt im Alltag gut im Blick zu haben und Teil der sportlichen Angebote werden zu lassen, hat der VfL Ahaus eine Fortbildungsreihe zu diesem Themenblock ins Leben gerufen.

 

Der VfL Ahaus setzt auf Schulungen seiner Trainer/innen, Sporthelfer und Übungsleiter, um einen genauen Blick auf das eigene Tun und das Tun anderer im sportlichen Alltag zu gewinnen. Es werden Themen besprochen wie:

  • Daten und Fakten zum Thema sexualisierte Gewalt
  • Was bedeutet achtsam und grenzachtend
  • Wo hört der Spaß auf / wann muss ich als Übungsleiter aktiv werden
  • Auseinandersetzung mit der Frage, ob körperliche Nähe im Sport Grenzverletzungen und Übergriffe begünstigen und viele andere Aspekte.

 

 Begleitet wird der Verein dabei durch einen fachkompetenten Kooperationspartner.

Larissa Ewerling aus der Praxis 360° Sexualität aus Münster wird Schulungen zum achtsamen und grenzachtenden Umgang mit dem VfL durchführen. Larissa Ewerling greift dabei auf zahlreiche Erfahrungen zurück, da Sie bereits mit der Deutschen Sportjugend und dem Hochschulsport der Westfälischen-Wilhelms Universität Münster zusammenarbeitet. „Es ist wunderbar, wenn ein Verein sich auf den Weg macht um sich für Prävention von Grenzverletzungen und möglicher sexualisierter Gewalt stark zu machen. So kann achtsamer Umgang miteinander gelebt werden, wenn alle Beteiligten dahinterstehen.

 

Sport sollte ein Ort sein, wo Teamgefühl entsteht und gefördert wird. Wo Menschen füreinander einstehen. Wo man an seine eigenen Grenzen geht und Selbstwirksamkeit erfährt. Hier im Sport wollen wir Kinder, Jugendliche und Erwachsene stark machen. Dies gelingt durch Bildung und Prävention.